Die Redakteure der Computerwoche haben ein lehrreiches Quiz zum Thema ITSM erstellt. Eine kleine Herausforderung für zwischendurch und durchaus informativ.
Mit wieviel Prozent haben Sie gescored?
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Die Qualität von Prozessen spielt im Rahmen des IT-Service-Managements eine entscheidende Rolle. Mithilfe von Six Sigma, einer statistischen Methode zur Messung von Prozessqualität, kann gemäß eines vordefinierten Ablaufplans eine vollkommen kundenorientierte und fehlerfreie Abwicklung von IT-Prozessen erreicht werden. Als wichtiges Instrument zur Qualitätsmessung fungiert hierbei die Statistik, auf deren Grundlage subjektive qualitätsbezogene Aussagen formalisiert, d.h. messbar gemacht werden können. Das primäre Ziel von Six Sigma besteht jedoch darin, Produkte, Dienstleistungen und Prozesse kontinuierlich an die Kundenbedürfnisse anzupassen.1
Gemäß Elsässer 1 handelt es sich bei MOF (Microsoft Operations Framework) um ein Rahmenwerk, das zur Optimierung von Prozessen in Bezug auf die Produktumgebungen der Firma Microsoft verwendet wird. Das erweiterte Rahmenwerk basiert auf ITIL und wird in erster Linie zur Entwicklung von IT-Prozessen sowie zur Realisierung und Abwicklung des IT-Service-Managements in Zusammenhang mit Microsoft-Betriebssystemen eingesetzt. Die Vorstellung des Microsoft Operations Framework erfolgte im Jahr 2000, zum Zeitpunkt der Einführung von Microsoft Server 2000.
Im Folgenden werden grundlegende Begriffe aus dem Bereich IT-Service-Management vorgestellt und erläutert.
IT-Infrastruktur
Unter einer IT-Infrastruktur wird im Rahmen des IT-Service-Managements die Gesamtheit der hardware- und softwaretechnischen Komponenten sowie Netzwerke und Anlagen verstanden, die zur Realisierung und Abwicklung von IT-Services benötigt werden. Mithilfe dieser Komponenten können IT-Services ggf. entwickelt, getestet, bereitgestellt und kontrolliert werden. Eine IT-Infrastruktur setzt sich ausschließlich aus informationstechnischen Komponenten zusammen. Mitarbeiter, Prozesse und Dokumentationen werden von diesem Begriff nicht umfasst.1
Der bei YouTube eingestellte Videobeitrag” ITIL – A Simple Explanation” erklärt einfach und anschaulich den ITIL V3 Kreis. Als Beispiel wird ein Vergleich von IT-Management zu einem Restaurant hergestellt. Der Clip wurde im Jahr 2010 von dem Unternehmen CompuCom erstellt. Die Erklärung im Video erfolgt auf Englisch.
Nach ITIL ist eine Configuration Management Database (CMDB) ein logisches Datenmodell in Form einer Datenbank. In der CMDB wird im Rahmen des „Configuration Managements“ die gesamte IT-Infrastruktur als „Configuration Items“ abgebildet und allen Prozessen zur Verfügung stellt.1 Weiterlesen
Der Artikel „Probleme mit Kennzahlen im ITSM“ soll allgemeine Problematiken bei der Verwendung mit Kennzahlen beschreiben.
In einem Forschungsprojekt mit dem Thema „Measuring Performance in the Organisation of the Future“ von den Initiatoren Kaplan und Norton wurden im Jahre 1990 zwölf amerikanische Unternehmen untersucht.1 Aus den Untersuchungen im Forschungsprojekt entstand die Balanced Scorecard (BSC). Das Projekt „Measuring Performance in the Organisation of the Future“ entstand durch eine Unzufriedenheit der Unternehmen über die nicht ausreichende Aussagefähigkeit für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.2 Die Betrachtung der Steuerungsgrößen ging von Finanz- und Vergangenheitsorientierten Daten aus, welche nur eine kurzfristige Verbesserung, aber keine Aussagefähigkeit über langfristige Verbesserung im Unternehmen ermöglichten.3 Das Ziel von Norton und Kaplan war, die zukünftigen Anforderungen der vorhandenen Kennzahlensysteme anzupassen, welche die bekannten Probleme der Unternehmenssteuerung aufwiesen. Im Jahre 1992 wurden die Erkenntnisse in der Zeitschrift „Harvard Business Review“ veröffentlicht.
Der Einsatz von Kennzahlen im IT-Service-Management (ITSM) Bereich ist nicht neu. Seit der Einführung von ITIL werden verstärkt Kennzahlen bzw. Kennzahlensysteme zur Ermittlung der Leistungen, Kosten und Effizienz im ITSM eingesetzt.
Bei ISO/IEC 20000 handelt es sich um den ersten internationalen, formalen Standard für das IT-Service-Management. Der Standard ist aus dem British Standard BS 15000 entstanden und wurde 2005 veröffentlicht.1
Das Ziel dieses Standards besteht darin, einen allgemeinen Referenzstandard für alle IT-Service-Provider zu schaffen. Bei einem IT-Service-Provider handelt es sich um ein Unternehmen, das IT-Dienstleistungen (IT-Services) für seine externe sowie interne Kunden anbietet.2